Fotos (German Self-written story)

Ich öffnete meine Augen. Eine Menschen menge vor mir und alle weinten. Ich schaue genauer hin und erkenne meine Familie und freunde. Meine Mutter direkt vorne kniend, meine Freundin nimmt Sie in arm und versucht Sie zu trösten, mein bester Freund kämpft gegen jede einzelne träne während er die Hand seiner Freundin hält. Ganz viele Menschen die ich in meinem Leben kennen gelernt habe sitzen und stehen vor mir. Aus der ganzen Welt versammelt doch was machen Sie hier, und viel wichtiger wieso sind alle so traurig? Ich möchte zu Ihnen laufen doch ich schaffe es nicht. Ich schaue mich um, versuche in jede mir erdenkliche Richtung zu laufen, rennen, springen doch ohne erfolg. Irgendetwas hält mich fest. Ich schließe meine Augen und, atme durch und mache ein Schritt vor. Es hat geklappt doch als ich meine Augen öffnete waren alle Menschen weg. Vor mir befand sich ein Zimmer, von einem Jungen. Das Bett stand direkt gegenüber von mir, gleich daneben ein runder Nacht tisch mit einer Star Wars Lampe drauf, an der anderen Seite des Zimmers war ein doppel Schrank mit Glas Türen die nicht ganz zu gingen. Ich habe versucht näher ran zu gehen doch wieder ohne erfolg. Ein paar Momente später öffnet sich die Tür, ich schaue hin und sehe mein Freund aus der Ausbildung, doch auch er sah traurig aus. Er blieb kurz im Raum stehen, schaute sich um, lief auf mich zu und sagte weinend “Ich werde dich vermissen, doch nie vergessen.” Ich schrie und schlug um mich das ich doch hier bin, ohne jeglichen erfolg. Er nahm mich in die Hand setzte sich auf sein Bett und schaute mich direkt an. Für eine ganze weile schauten wir uns nur an. Beide traurig in der ecke kauernd und verloren in Gedanken, in unserem eigenen Kopf bis ein Mädchen das Zimmer betritt, eine sehr hübsche junge Frau die ich aber noch nie gesehen hatte. Sie fingen an zu diskutieren wer auf diesem Foto den zu sehen ist, mit einem Lächeln und einer einsamen Träne antwortete der Junge, mein Freund aus der Ausbildung. Mit einem großen Fragezeichen in der Stimme fragte das Mädchen wieso er der weint. Ich stand auf und konzentrierte mich auf Ihr Gespräch. “Er hatte zum zweiten mal Krebs, doch dieses mal hat er es nicht überlebt” hörte ich den Jungen unter Tränen sagen. Ich konnte es nicht glauben, ich bin gestorben doch ich spüre mich und ich bin doch da, in diesem….Foto. Da wurde mir es bewusst, dieses Sprichwort das ich mal gehört habe als ich klein war “Mit jedem Foto das gemacht wird, wird ein stück deiner Seele eingefangen” ich habe es nie geglaubt doch nun bin ich hier, gefangen in Erinnerungen von allen Menschen die ein Foto von mir haben. Monate, Jahre sogar Jahrzehnte vergingen und ich war gefangen in diesen Erinnerungen. Ich sah die Liebe meines Lebens sich neu verlieben, ich sah Sie glücklich mit jemanden anderen in sehr vielen Situationen im Leben, ich sah meine Mutter jeden Tag weinen und sich selbst das Leben nehmen, ich sah wie meine Freunde Familien gründeten, Ihre Kinder aufwuschen und glücklich waren. Ich fühlte so viele Emotionen und war in jede Situation allein. Ich “lebte” nun lang genug um zu sehen wie leicht Menschen vergessen werden nach Ihrem Tod, wie leicht ein “Für immer” versprechen zu einem ich bin mit jemandem anderen Glücklich wird. Ich sah Menschen Jahre lang leiden und das schlimmste an dieser Geschichte Ich bin für immer hier gefangen.

 

Picture by Sharon Chen

Story by Patrick

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